Mo, 20. August 2018

„Wollte Auto testen“

17.07.2018 11:31

Tiroler rast mit über 210 km/h vor Polizei davon

Wilde Verfolgungsjagd in der Nacht auf Dienstag auf der Tiroler Inntalautobahn zwischen Wattens und Hall: Ein 34-Jähriger raste mit einer Spitzengeschwindigkeit von weit mehr als 200 km/h vor einer Polizeistreife davon. Nicht einmal ein Reifenplatzer und ein Achsenschaden konnten den Tempobolzer zunächst stoppen. Bei einer Polizeisperre war dann aber Endstation. Motiv für die Wahnsinnsfahrt: Der Mann wollte seinen Wagen ausprobieren.

Kurz vor 1 Uhr geriet der Lenker bei Wattens aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Visier der Streife. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Doch der Autofahrer drückte immer noch mehr aufs Gaspedal. „Bei einem Tachohöchststand von 212 km/h konnte die Streife dem Mann schlussendlich nicht mehr folgen“, hieß es vonseiten der Polizei.

Gegen Verkehrszeichen gekracht
Sofort wurde Verstärkung angefordert. Nach mehreren Übertretungen fuhr der zunächst noch unbekannte Lenker bei Hall-West von der Autobahn ab. „Im Stadtgebiet von Hall fuhr der Raser dann verkehrt in einen Kreisverkehr ein, dann krachte er gegen ein Verkehrszeichen, wodurch er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor“, so die Polizei weiter.

Reifenplatzer und Achsenschaden
Doch der Tempobolzer gab nicht auf. Trotz eines Reifenplatzers und Achsenschadens setzte er seine Flucht fort. Wenig später geriet er jedoch in eine Polizeisperre, und da war dann endgültig Schluss.

Lenker betrunken
Der 34-jährige Tiroler war laut Polizei augenscheinlich alkoholisiert - er verweigerte aber einen Alkotest. Ihm wurde an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen. „Als Begründung für sein Fahrverhalten gab der Mann an, er habe sein neues Fahrzeug ausprobieren wollen“, heißt es. Der Verdächtige wurde angezeigt.

 krone.at
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