Spionageverdacht

Iran lässt britische Segler frei

Ausland
02.12.2009 08:17
Der Iran hat die fünf britischen Segler, die am 25. November festgenommen worden waren, freigelassen. Das illegale Eindringen der Briten in die iranischen Hoheitsgewässer habe sich als Versehen herausgestellt, erklärten die Revolutionsgarden. Die Verhaftung der Männer wegen Spionageverdachts hatte diplomatische Spannungen zwischen dem Iran und Großbritannien ausgelöst.

Die Segler waren mit ihrer Jacht (Bild) von Bahrain aus auf dem Weg nach Dubai, als sie in iranische Gewässer gerieten. Die Crew wollte am Dubai-Muscat Offshore Sailing Race teilnehmen, einer Regatte, die über 360 Seemeilen führt und von 26. bis 29. November stattfand.

Der Vorfall erinnert an die Festnahme von 15 britischen Marine-Angehörigen im März 2007, die angeblich in iranische Gewässer geraten waren. Großbritannien hatte dagegen stets erklärt, die Soldaten hätten sich mit klarem Mandat der UN innerhalb irakischer Gewässer bewegt.

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