Man könne aber keine Verhandlungen führen, solange man noch gar nicht wisse, was der Haupteigentümer - die BayernLB - eigentlich wolle. Sobald die Mehrheitseigentümer deponieren würden, was sie eigentlich wollten, werde es Verhandlungen über die Zukunft der Bank geben.
Geld aus dem Landesbudget oder aus dem Zukunftsfonds des Landes, in dem die Veräußerungserlöse der Hypo-Anteile veranlagt sind, werde es jedenfalls nicht geben, bekräftigte Dörfler.
Kein Geld von der Republik
Auch Finanzminister Josef Pröll hält an seiner Position fest, dass die schwer angeschlagene Kärntner Hypo Alpe Adria nicht eine zweites Mal Geld aus dem Bundesbudget bekommen soll. Pröll betonte in einem Interview, dass "derzeit keine Absicht besteht, die Steuerzahler noch einmal einspringen zu lassen".
Die Eigentümer der Bank "sollen nicht nur dabei sein, wenn es Gewinne gibt, sondern auch, wenn es wirtschaftlich schlecht geht", sagte der Finanzminister. Es gebe in den anderen Bundesländern "kein Verständnis" für neuerliche Zuschüsse durch die Steuerzahler.








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