Di, 18. September 2018

Kursumkehr bei Firmen

03.07.2018 12:05

Selbst ausbilden statt Fachkräfte „einkaufen“

In den letzten zwei Jahren ging’s aufwärts, auch heuer ist kein Ende des Trends in Sicht! 20.346 Lehrlinge waren per Ende Juni in Oberösterreich in Ausbildung, davon begannen 7119 Jugendliche erst heuer ihre Lehre. Auch die Firmen rühren ordentlich die Werbetrommel.

„Facharbeiter sind extrem gefragt, vor allem in den technischen Berufen“, weiß Energie-AG-Generaldirektor Werner Steinecker, der selbst die Lehre zum Starkstrommonteur gemacht hat.

Mehr Geld für Ausbildung
Vom österreichischen Arbeitnehmerbund ÖAAB bis hin zu Firmen, die händeringend Fachkräfte suchen - alle rühren die Werbetrommel für die berufliche Ausbildung. Dabei wird verstärkt auch mehr Geld in die Hand genommen. So verrieten die TCG-Unitech-Bosse Walter Mayer und Peter Wienerroither zuletzt, dass bei den Kirchdorfern die Lehrwerkstatt ausgebaut wird, die Zahl der Auszubildenden von derzeit 54 auf 80 geschraubt werden soll.

“Integration fällt leichter“
Fritz Dallamaßl, Bildungsexperte der Wirtschaftskammer Oberösterreich, registriert eine Trendumkehr: „Vor einigen Jahren wollten Unternehmen lieber die fertigen Fachkräfte holen, weil die Ausbildung Geld kostet. Nun bildet man wieder lieber selbst aus, weil die Integration der Leute in den Betrieb so leichter fällt.“

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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