Vor zwei Jahren wurde in Klagenfurt das neuartige Projekt NUEVA (Abkürzung für: Nutzer evaluieren) auf die Beine gestellt. Ein Arbeitsprojekt für behinderte Menschen.
Und der Versuch avancierte zum Riesenerfolg: Denn durch intensive Betreuung, Schulungen und Zuwendung ist aus den acht gehandicapten Personen eine starke, selbstbewusste Truppe geworden. Die weiß, was sie will. "Nämlich das, was uns versprochen wurde: Arbeit!", sagt Katrin. "Die Chance auf ein Einkommen, eine sinnvolle Tätigkeit, ein selbstbestimmtes Leben."
"Projekt dürfte nie sterben"
Doch daraus scheint nichts zu werden. "Soziallandesrat Christian Ragger verweigert die Subvention. Er schickt uns lieber wieder in Heime, um Papageien zu häkeln." Das würde die Betroffenen völlig unterfordern, wie Betreuer Werner Goltz meint: "Die Entwicklung hier ist so stark, so positiv, dass dieses Projekt nie sterben dürfte!"
Rund 400.000 Euro sind in NUEVA geflossen. Um jetzt zu versanden, weil die Schüler das Gelernte nicht mehr anwenden dürfen.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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