Zwar fast nüchtern, aber dennoch nicht ganz dicht war offenbar ein Deutscher, der bei einem Suchtgiftschwerpunkt bei einem Fest im Bezirk Braunau der Polizei mit 200 km/h davonraste und schließlich in Burghausen (D) einen Unfall baute. Er wusste bei seiner Einvernahme selbst nicht, warum er geflüchtet war.
Am Samstag wurden Polizisten in Haid auf einen Autolenker (19) aus Steyr aufmerksam. In seinem Wagen fanden sie Cannabis, Suchtmittelutensilien und verbotene Waffen. Der junge Mann wurde dem Amtsarzt vorgeführt, der ihn aufgrund seiner Drogenbeeinträchtigung für fahruntauglich erklärte. Er besaß auch keinen Führerschein, und die Kennzeichen gehörten zu einem anderen Fahrzeug.
Suchtgift-Sondernacht
Bei einer Suchtgift-„Sondernacht“ rund um ein Fest in Trimmelkam kassierten Ordnungshüter zwei Führerscheine wegen Drogen und zwei wegen Alkohol ein. Der Alko-Vortester wurde zudem 29-mal eingesetzt.
Verfolgungsjagd
Spannend machte diese Nacht ein Deutscher (21), der im benachbarten Ostermiething ein Anhaltezeichen der Polizei missachtete und mit 200 km/h in Richtung Burghausen davonbrauste. Die Beamten eilten ihm über die Staatsgrenze nach und mussten dann einen Unfall aufnehmen. Denn der 21-Jährige war nach mehreren unübersichtlichen Kurvenkombinationen und Fahrbahnkuppen gegen eine Leitschiene sowie eine Böschung gekracht. Der junge „Bleifuß“ und seine beiden Mitfahrer blieben dabei aber zum Glück unverletzt.
Die Polizisten holten den 21-Jährigen aus dem Wrack. Die Rechtfertigung des Rasers: Er wisse selbst nicht, warum er „Formel 1“ gespielt habe. Der junge Mann hatte 0,54 Promille im Blut.
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