Kinawy beobachtete das Verhalten von Ratten, die saubere Luft einatmeten, sowie von Ratten, die Abgase von bleihaltigem beziehungsweise bleifreiem Treibstoff einatmeten.
Dabei zeigte sich, dass die "Abgas-Ratten" öfter eine angriffslustige Haltung annahmen und auch öfter angriffen als jene, die saubere Luft atmeten, heißt es in der im britischen Fachblatt "BMC Physiology" veröffentlichten Untersuchung.
Mutmaßungen über Auswirkung auch auf den Menschen
Das Einatmen von Abgasen aus bleifreiem Benzin führte der Untersuchung zufolge zu Veränderungen im Nervensystem. Die Gehirnzellen der Ratten wirkten laut Kinawy, als ob sie durch besondere Moleküle - sogenannte freie Radikale - beschädigt worden seien.
"Millionen Menschen sind täglich Benzinabgasen ausgesetzt, wenn sie ihr Auto volltanken", erklärte die Forscherin. In Entwicklungsländern sei das "Schnüffeln" von Benzindämpfen zudem ein gängiges Rauschmittel.










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