Mi, 22. August 2018

In Mattsee

21.06.2018 09:15

Schlägler rupfte 200m-Hecke

Wer in diesen Tagen am Radweg entlang der L 102 am Grabensee unterwegs ist, wundert sich über die dort ziemlich brutal zusammengestutzte Hecke. Mattsees Bürgermeister Rene Kuel war nach einem Lokalaugenschein auch „not amused“

Knapp 200 Meter lang ist jene Hecke, die in Richtung See und Campingplatz Zellhof einen zwei Meter hohen Sichtschutz darstellt. Seit Jahren wird der Schnitt dieser Strauch-Allee von der Straßenmeisterei durchgeführt. „Das passiert maschinell, händisch wäre es kaum zumutbar“, weiß Kuel. Er war durch Radler auf den üblen Zustand der Gewächse hingewiesen wurden und meinte im Gespräch mit der „Krone“: „So hat das noch nie ausgeschaut, da wurde ziemlich brutal vorgegangen.“

Des botanischen Rätsels Lösung liefert Ing. Günter Haag von der Landesstraßenverwaltung: „Es ist leider etwas schief gegangen, und zwar ist nicht wie normalerweise eine Schneidemaschine, sondern ein Schläglergerät irrtümlich zum Einsatz geklommen.“ Technisch erläutert es Straßenmeister Herbert Einberger: „Da hat es einer unserer Unimogfahrer zu gut gemeint und den Ausleger benutzt, der eigentlich zum Rasenmähen verwendet wird. Dazu kommt die Trockenheit und das Alter des Zauns. Wir werden versuchen, mit der Motorsäge einen Nachschnitt zur Korrektur zu machen. Sonst machen wir diese Arbeit immer Ende August vor dem autofreien Tag.“ Haag: „Zudem wächst das ja nach. Es könnte auch stellenweise eine Nachpflanzung erfolgen. Wir haben rund 100 Straßenkilometer in diesem Rayon zu betreuen und machen diese Arbeiten, obwohl eigentlich die Gemeinden zuständig wären.“

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