Ab in die Armut

Viele Arbeitslose auf Eltern und Omas angewiesen

Oberösterreich
23.11.2009 15:44
Andreas Stangl, OÖ-Sekretär der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten), hat eine IFES-Studie, wonach für die Hälfte der Betroffenen die Arbeitlose nicht ausreicht. Stangl hat daher die Forderung nach höherem Arbeitslosengeld unterstützt.

"Krone": Wovon leben die betroffenen Menschen?
Andreas Stangl: 22 Prozent müssen vom Partner und 15 Prozent – das ist besonders arg – von Eltern und Großeltern unterstützt werden, 19 Prozent erhalten zusätzliche Hilfen der öffentlichen Hand.

"Krone": Wie die Wohnbeihilfe?
Stangl: Ja. Das Problem dabei ist aber das Antragsprinzip. Da fallen viele durch den Rost.

"Krone": Sie meinen, statt erst auf Antrag sollte die öffentliche Hand von sich aus helfen?
Stangl: Mit dem Geld könnte man gleich die Arbeitslose erhöhen. Laut der IFES-Studie, die sich übrigens genau mit dem Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer deckt, sind 70 Prozent der Befragten quer durch alle Berufsgruppen dafür.

"Krone": Wie hoch ist die Arbeitslose derzeit überhaupt?
Stangl: Das weiß laut IFES jeder Zweite nicht: 55 Prozent des letzten Lohns. Das ist weit unter dem EU-Schnitt von 65 Prozent.

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