Wie die Fachzeitschrift "American Naturalist" berichtet, sind die gezackten Meeresbewohner offenbar lernfähig. Wenn sie während der Ebbe nicht mehr unter Wasser liegen und gleichzeitig die Sonne ungewöhnlich heiß brennt, gehen sie davon aus, dass es für sie während der nächsten Ebbe genauso heiß werden wird.
Um sich vor einem tödlichen Austrocknen zu schützen, trinken sich die Seesterne deswegen während der dazwischenliegenden Flut einen regelrechten Wasservorrat an. Brian Helmuth, einer der Forscher, die diesem Phänomen auf die Spur gekommen sind, ist von der Weitsicht und dem Durst der Seesterne schwer beeindruckt. Denn gemessen an ihrer Körpermasse sind die Wesen die reinsten Schluckspechte: "Das wäre in etwa so, als wenn wir Menschen uns die Wettervorherage anschauen und dann in Erwartung eines heißen Tages mal eben sieben Liter Wasser in uns reinschütten", so der Wissenschaftler.













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