"Ab sofort" liegt laut Klubobmann Rudolf Strommer im ganzen Burgenland eine Unterschriftenliste auf, die die "Beibehaltung des Kreuzes im öffentlichen Raum" fordert. Neben Schulklassen geht es auch um Behörden oder Gerichtssäle.
ÖVP fordert Bekenntnis zu Konkordat
Zugleich bringt die ÖVP einen Antrag im Landtag ein, der ein "klares Bekenntnis" der Parteien zum Konkordat fordert. Landtagsinitiativen sind laut der Landes-ÖVP auch in Salzburg, Nieder- und Oberösterreich geplant.
"Die Bedeutung des Kreuzes geht über die religiöse Bedeutung hinaus", führte Strommer am Mittwoch in Eisenstadt aus. Der christliche Wertekodex sei "prägend für die europäische Geistesgeschichte - gleich wie man zum Christentum steht" – und Ausdruck "einer gesellschaftspolitischen Wertehaltung".
"Völkerrechtliche Pflicht"
Das Kreuz müsse daher "als sichtbares Zeichen unserer Tradition und Werte" erhalten bleiben. Durch das Religionsunterrichtsgesetz und das Konkordat bestehe sogar "die völkerrechtliche Pflicht, in Schulklassen mit einer Mehrheit christlicher Schüler Kreuze anzubringen".














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