Sa, 17. November 2018

Nach Raketenbeschuss

03.06.2018 09:04

Israelis greifen erneut Terrorcamps der Hamas an

Israelische Kampfjets haben in der Nacht auf Sonntag erneut Stellungen der Hamas im Gazastreifen angegriffen. Dem israelischen Verteidigungsministerium nach wurden mehrere Stützpunkte der radikal-islamischen Palästinenser-Organisation getroffen. Berichte über eventuelle Opfer lagen zunächst nicht vor.

Militante Palästinenser hatten zuvor zwei Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel abgefeuert. Eine habe das Abwehrsystem „Iron Dome“ (Eisenkuppel) abgefangen, die andere sei offensichtlich noch im Gazastreifen eingeschlagen, teilte die israelische Armee mit.

Allein zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen waren demnach rund 100 Mörsergranaten und Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden. 40 davon konnten abgefangen werden. Im Gegenzug griff die Luftwaffe Dutzende Ziele der radikalen Palästinenserorganisationen Islamischer Dschihad und Hamas an.

Die Hamas bezeichnete hatte die Angriffe zu Wochenbeginn als „ein natürliches Recht auf Verteidigung und Antwort auf die verbrecherischen Tötungen durch Israelis“ bezeichnet.

Seit Jahrzehnten umkämpft
Der Gazastreifen gehört wie das Westjordanland zu den palästinensischen Autonomiegebieten. Israel räumte 2005 seine Siedlungen im Gazastreifen. Seit 2007 herrscht dort die radikalislamische Hamas. Israel und Ägypten blockieren den Gazastreifen seit mehr als einem Jahrzehnt und führen dafür Sicherheitsgründe an. Die Lebensbedingungen in dem schmalen Küstenstreifen mit rund zwei Millionen Einwohnern sind sehr schlecht.

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