Reue und Selbstanzeige

Firmpate verging sich jahrelang an 14-Jährigem

Zumindest vor dem Richter gab sich ein Braunauer sehr reumütig.  „Es tut mir so leid.“. Zwei Jahre lang hat er seinen Patensohn sexuell missbraucht. Der Arbeiter, der Selbstanzeige erstattet hatte, wurde in Ried (nicht rechtskräftig) zu 18 Monaten Haft, drei davon unbedingt, verurteilt.

Das Opfer ist der Großcousin und Firmling des Angeklagten und war erst 13 Jahre alt, als ihm der Pate erste sexuelle Avancen machte. Ab seinem 14. Lebensjahr kam es dann zu konkreten sexuellen Übergriffen. Diese dauerten zwei Jahre lang, erst dann zog der Jugendliche seine Eltern ins Vertrauen.  Nach einer Aussprache innerhalb der Familie zeigte sich 34-Jährige dann selbst an.

Haft und Therapie
Vor Richter Josef Lautner musste sich auch der Lebensgefährte des Mannes verantworten. Ihm konnten keine Übergriffe nachgewiesen werden. Freispruch! Der Angeklagte wurde zu 18 Monaten teilbedingter Haft verurteilt. Er muss seine Therapie fortsetzen und zahlte sofort 2000 Euro Schmerzensgeld.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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