Noch besser sei allerdings, insgesamt auf einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus zu achten, so die Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte im deutschen Thüringen, Monika Niehaus. Ansonsten drohten Tagesschläfrigkeit, Konzentrationsmängel und Stimmungsschwankungen.
Schlafmangel verändert Hormonspiegel
Niehaus verweist auf eine Studie der Universität Hongkong, der zufolge übergewichtige Kinder samstags und sonntags sowie in den Ferien weniger lang schlafen als ihre schlanken Altersgenossen. Dicke Kinder sitzen demnach außerdem häufiger länger an ihren Hausaufgaben und sehen mehr fern. Schlafmangel verändert nach Angaben der Medizinerin den Hormonspiegel von Leptin und Ghrelin, die die Sättigung und Hunger regulieren. Zudem bewegten sich müde Kinder weniger.
Heute wird im Schnitt weniger geschlafen
Menschen schlafen heute durchschnittlich ein bis zwei Stunden weniger als noch einige Jahrzehnte zuvor. Heranwachsende und Schulkinder sollten nach Angaben des Ärzteverbandes etwa 9,5 bis zehn Stunden schlafen, kleinere Kinder etwas mehr, empfiehlt Niehaus.










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