18.05.2018 20:00 |

5645 Fälle im Vorjahr

Mehr Beschwerden bei Landesvolksanwältin

Mit 5645 Anfragen und Beschwerden war das Team um Tirols Landesvolksanwältin Maria Luise Berger im vergangenen Jahr konfrontiert. Das ist eine Steigerung bei den Beschwerden um 7 Prozent.  In den meisten Fällen ging es um Sozial- und Behindertengesetzgebung. 

Der Prozentsatz der Sozialrechtsanfragen ist mit 32 Prozent der insgesamt 5645 von der Tiroler Volksanwaltschaft behandelten Beratungs- und Beschwerdefälle im Jahr 2017 konstant hoch. Weitere 15 Prozent entfielen auf Behindertenanliegen. „Die Zahlen sind deutlich höher als in anderen Bereichen“, sagte Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann (ÖVP) bei einem Pressegespräch am Freitag in Innsbruck.

„Besonders häufig suchen uns Menschen auf, die auf finanzielle Unterstützung im Rahmen der Mindestsicherung angewiesen sind oder deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ohne Unterstützung nicht möglich ist. Viele Menschen sind auch über die weitere Entwicklung im Sozial- und Pflegebereich und ihr Fortkommen verunsichert. Insbesondere Eltern von behinderten Kindern, aber auch pflegende Angehörige oder alleinstehende Personen ohne eigenes Einkommen oder Pensionsanspruch suchen oft verzweifelt um Rat“, zieht Landesvolksanwältin Berger Bilanz.

Als eine Konsequenz aus den vorliegenden Zahlen wird es ab 1. Juli einen Behindertenanwalt in der Tiroler Volksanwaltschaft geben. Damit soll eine Aufwertung des derzeit schon installierten Behindertensprechers erfolgen.

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