Andrang noch enorm

5.000 Kärntner bei H1N1-Impfung ++ Ärger über Anreise

Kärnten
13.11.2009 12:19
Rund 5.000 Kärntner haben sich seit Beginn der Impfaktion gegen die Neue Grippe immunisieren lassen. Für die kommende Woche rechnen die Mitarbeiter in den Impfzentren mit einem leichten Nachlassen des Andrangs. Viele Kärntner kritisierten bei der "Krone"-Telefonstunde die langen Anreisen zu den Impfzentralen. Das soll sich ändern, denn Mediziner in entlegenen Tälern können nun um die Genehmigung ansuchen, ebenfalls impfen zu dürfen.

"Der Zulauf in den Zentralen ist recht unterschiedlich", erklärte die stellvertretende Landessanitätsdirektorin Elisabeth Oberleitner. Während in Klagenfurt täglich einige Hunderte Menschen in die Impfzentren kommen, sind es etwa in Völkermarkt oder Hermagor nur etwa 50. Man reagiere flexibel auf die Situation, dort, wo es zu "Staus" komme, würden die Impfzeiten ausgeweitet, betonte Oberleitner.

Nächster Ansturm in zwei Wochen
In der kommenden Woche erwarten die Verantwortlichen ein leichtes Nachlassen, "wirklich einschätzen können wir das aber nicht", so Oberleitner. Allerdings habe sich bei den Beratungsgesprächen gezeigt, dass viele Menschen geglaubt hätten, man könne sich nur in dieser Woche impfen lassen. Ein zweiter Ansturm wird allerdings in zwei Wochen erwartet, und zwar dann, wenn die Geimpften der ersten Woche ihre zweite Dosis brauchen.

Lange Anreisen als Kritikpunkte
In der "Krone"-Telefonstunde mit dem Immunexperten Michael Ausserwinkler und Elisabeth Oberleitner von der Landessanitätsdirektion wurden die langen Anreisen zu den Impfzentren kritisiert.

Darauf reagiert jetzt das Land. Ilse Oberleitner im Gespräch mit der "Krone": "Wenn sich Ärzte bei uns melden, um eine Impfbewilligung ansuchen und es auch genügend Impfwillige gibt, werden wir diesen Medizinern die Genehmigung dazu erteilen." Das heißt: Schon bald könnte auch in den entlegenen Tälern und Orten unseres Landes eine H1N1-Impfung möglich sein.

Interessant ist eine Statistik der Gebietskrankenkasse. Mit Stichtag Sonntag war in Kärnten ein einziger Arbeitnehmer wegen der Neuen Grippe im Krankenstand! GKK-Direktor Josef Löberbauer: "Es sind halt die Jugendlichen die häufigsten Opfer. Und die brauchen keinen Krankenstand."

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