Die 400 befragten Verbraucher vergleichen vermehrt und achten stärker auf die Preise (71 Prozent), kaufen mehr beim Diskonter (39 Prozent) und greifen eher zu Sonderangeboten (60 Prozent). Einzig regionale Lebensmittel-Produkte scheinen davon ausgenommen zu sein. Auf Regionalität zu setzen, ist laut der Studie daher die beste Markenstrategie, um sich gegen die Krise zu wappnen.
In Vorarlberg haben die Konsumenten durchaus eine hohe Markenaffinität, vor allem bei Lebensmitteln. Zwei Drittel bevorzugten heimische Produkte, um acht Prozent mehr als noch 2008, so Hanno Schuster von "Team a5". Ländle-Marken bedeuteten für viele Verbraucher Übersicht, Sicherheit und Orientierung - Werte, die im Zuge der Globalisierung und der Krise für viele verloren gingen, interpretierte Schuster die Zunahme.
Die beliebtesten Marken im Ländle
Dementsprechend landeten in der Hitparade der Vorarlberger Marken wie in den Vorjahren "Vorarlberg Milch" (39 Prozent Bekanntheit, plus 7,7 Prozent) und "Rauch Fruchtsäfte" (22 Prozent, plus 4,5 Prozent) auf den ersten Plätzen.
Bei den spontan genannten Marken folgten "Mohrenbräu", "Fohrenburg" und "Ländle Produkte". Wurde den Befragten eine Liste vorgelegt, kannten über 95 Prozent "Rauch", "Spar", "Fohrenburger", "Mohrenbräu", "Ländle Milch", "Lustenauer Senf" und "Head".
Am sympathischsten fanden die Verbraucher mit 85 Prozent "Ländle Milch" und "Ländle Produkte". Die Verlierer in diesen Rankings waren große Arbeitgeber, etwa "Doppelmayr" oder "Grass". Diese büßten wegen Kurzarbeit und Stellenabbau Sympathien ein.
Symbolbild








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.