So, 23. September 2018

Frau (25) vergewaltigt

10.05.2018 15:02

Prozessauftakt gegen Sex-Monster vom Waldviertel

Er soll eine 25-Jährige bei einem Badesee im Waldviertel in Niederösterreich entführt, in einer Holzkiste rund 70 Kilometer in sein Haus gebracht und dort mehrmals vergewaltigt haben, ehe er nach 24 Stunden wieder von seinem Opfer, einer Krankenschwester, abließ. Ab Montag wird dem mutmaßlichen Sex-Monster, einem 46-jährigen Niederösterreicher, in Krems deshalb der Prozess gemacht. Dem Peiniger der jungen Frau drohen 15 Jahre Haft und die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Die Verhandlung wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Das Martyrium der 25-Jährigen begann am 29. Juli 2017. Der Angeklagte suchte am Edlesberger Teich mit dem Fahrrad nach einem Opfer. Getarnt mit Perücke und Brille soll er die Frau unter dem Vorwand einer Panne in einen Kleinbus gelockt, gefesselt und geknebelt haben. Eingesperrt in eine 1,69 Meter lange, 69 Zentimeter breite und 64 Zentimeter hohe, innen mit 2,5 Zentimeter dicken Styrodurplatten verkleidete Holzkiste mit kleinem Luftloch, soll er die Frau in sein 70 Kilometer entferntes Haus im Bezirk Scheibbs transportiert haben.

Dort soll er sie nackt angekettet und mehrmals missbraucht und bedroht haben. Die Taten hatten eine schwere posttraumatische Belastungsstörung sowie mehrere Prellungen und zahlreiche Blutunterlaufungen bei der 25-Jährigen zur Folge.

Peiniger ließ Opfer nach 24 Stunden wieder frei
Ihr Peiniger soll sie am 30. Juli in die Nähe des Badesees zurückgebracht und freigelassen haben. Aufgrund der Angaben der 25-Jährigen wurde der einschlägig vorbestrafte Niederösterreicher ausgeforscht und am Tag darauf in Oberösterreich festgenommen. Er sitzt seit vergangenen August in Untersuchungshaft. Außerdem wird ihm vorgeworfen, am Vormittag des 29. Juli 2017 in einem Park im Bezirk Zwettl vor einer Frau onaniert zu haben.

Angeklagtem drohen bis zu 15 Jahre Haft
Ihm werden Freiheitsentziehung, geschlechtliche Nötigung, Vergewaltigung, schwere Nötigung, Sachbeschädigung, sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen vorgeworfen. Verteidiger Peter Schobel teilte mit, sein Mandant werde sich „im Wesentlichen schuldig bekennen“. Dem Angeklagten drohen im Fall einer Verurteilung fünf bis 15 Jahre Freiheitsstrafe. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Krems die Einweisung des Mannes in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragt.

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