14.04.2004 14:14 |

Ach, du Kacke!

Per DNA-Analyse auf Jagd nach Hundehaufen-Täter

Weil Madrid in Hundstrümmerln versinkt, hat sich die Stadtregierung etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Stadtreinigung sollte mit speziellen Geräten ausgestattet werden, um vor Ort Hundehaufen analysieren und so den Übeltäter gleich entlarven zu können. Sozusagen: ein Häufchen, ein Geständnis!
Nach den Plänen sollten die genetischenDaten aller 215.000 Madrider Hunde und die Identität ihrerBesitzer in einem zentralen Register gespeichert werden. Per DNA-Analysesollten die Häufchen-Setzer dann ausgeforscht werden können.
 
"Esoterischer Plan gegen Cyberhaufen"
Aber: In den Augen vieler Hauptstädter habesich die Umweltbehörde damit total lächerlich gemacht.Deshalb und wegen der hohen Kosten zog die Stadtregierung ihrePläne zurück. Die Opposition im Stadtparlament hattedas Vorhaben als "lächerlich" und als "esoterischen Plangegen Cyberhaufen" verurteilt.
 
Nur an "Gassi-Bäume" dürfen Hunderan
Die Stadtregierung hält jedoch daran fest, gegendie allgegenwärtigen Hundehaufen im Straßenbild radikalvorzugehen. Außerhalb bestimmter Zonen dürfen Hundeihre Haufen nur an speziell gekennzeichneten "Gassi-Bäumen"hinterlassen. Hundebesitzern drohen Geldbußen bis zu 600Euro.
Dienstag, 11. Mai 2021
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