Nach Unfall in Gmunden

Ein Monat im Koma: Eishockey-Crack zurück im Leben

Oberösterreich
07.05.2018 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach seinem schrecklichen Unfall in Gmunden ist er auf dem Weg zurück: Eishockey-Crack Corin Konradsheim, der ein Monat im Koma lag. Nun wird für sein Comeback ins Leben gesammelt, binnen weniger Tage kamen schon 23.130 Euro für den jungen Sportler zusammen.

Es war ein kurzer Augenblick, der alles veränderte:  Ein Frontalcrash in der Nacht zum 8. August 2017 an der Kreuzung der Bezirkssporthalle in Gmunden änderte das Leben des Salzburger Eishockey-Spielers Corin Konradsheim schlagartig, der mit seinem Beifahrer Alex Feichtner  als neu verpflichtete EK Zell-Stütze  die Alps Hockey League aufmischen wollte.

Kann wieder sprechen
 Nach einem Monat im Koma kämpft sich der 24-Jährige  ins Leben zurück. Mittlerweile kann er wieder sprechen, trainiert das Gehen, wird aber noch in der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg behandelt. Für dieses harte Comeback ins Leben wird auf der Internet-Plattform „gofundme“ gesammelt. Sein Ex-Teamkollege und Spieler-Agent Bernd Brückler hat einen Aufruf gestartet.


 Corin macht Fortschritte
 Die Familie von Konradsheim ist darüber besonders froh: „Wir sind überwältigt, dass so viele für Corin gespendet haben. Für jede Spende und jeden Spendenaufruf, der auf Facebook geteilt wurde, sind meine Familie, Corin und ich unendlich dankbar“, sagt Philipp Konradsheim, der Bruder von Corin. Lange soll der 24-Jährige in der Christian-Doppler Klinik nicht mehr bleiben. „Corin arbeitet hart genug für sein Lebens-Comeback, er macht regelmäßig Fortschritte. Demnächst wird er seine Reha in Wien beginnen“, berichtet Philipp Konradsheim.

Verena Seebacher, Kronen Zeitung

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