Di, 16. Oktober 2018

Blitz schlug ein

05.05.2018 20:28

„Floriani“ verhinderte großes Unglück

Ein aufmerksamer Feuerwehrmann hat Samstagmittag in Gurnitz bei Ebenthal ein größeres Unglück verhindert: Er hatte im Vorbeifahren Rauch im ersten Stock eines Wohnhauses bemerkt. Der „Floriani“ brachte die Bewohner  in Sicherheit und schlug Alarm.

Rund 80 Mann der Feuerwehren Gurnitz, Ebenthal, Mieger und Radsberg standen im Einsatz; sie konnten allerdings nicht verhindern, dass die Küche völlig zerstört wurde. Das in dem Haus lebende Ehepaar (79 und 85 Jahre) ist zum Glück unverletzt geblieben. „Die beiden hatten von dem Brand gar nichts mitbekommen“, erzählt Einsatzleiter Josef Schönlieb von der FF Gurnitz. „Das Obergeschoß des Hauses ist nicht bewohnt. Dort ist das Feuer unbemerkt ausgebrochen. Wie gut, dass unser Kamerad Armin Puschl so aufmerksam gewesen ist.“Wie der Bezirksbrandermittler herausfand, war die Ursache ein sogenannter indirekter Blitzschlag.

Das bedeutet, dass der Blitz nicht ins Haus, sondern in eine vorbeiführende Stromleitung eingeschlagen hatte. Auf diese Weise wurde ein Elektrokabel im ersten Stock des Hauses getroffen. Schönlieb: „Das muss bereits Freitagabend passiert sein; es war nämlich gegen 18.30 Uhr zu spüren, dass irgendwo in der Gemeinde ein Blitz eingeschlagen hatte.“Danach hatte es in der Leitung bis Samstagmittag geglost und geschmort. Schönlieb: „Zum Glück für das Ehepaar ist das Erdgeschoß noch bewohnbar.“

Serina Babka
Serina Babka

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.