Mi, 24. Oktober 2018

„Das war kein Kind!“

05.05.2018 11:34

Einjähriger in Kinderkrippe brutal geschlagen

Schock für eine Mutter im US-Bundesstaat Indiana: Als Tiffany Griffin ihren einjährigen Sohn aus der Kinderkrippe abholen will, wird er ihr übels zugerichtet übergeben. Die Augen sind zugeschwollen, die Lippe ist blutig und aufgeschlagen. Eine Betreuerin sagt, dass ein anderes Kind Jesse dermaßen brutal geschlagen habe, doch Griffin glaubt der Schilderung nicht: „Das kann keine Zweijährige getan haben.“

Noch am Montagnachmittag stellt Tiffany Griffin ein Livevideo auf Facebook - in dem sie noch in der Kinderkrippe in Indianapolis mit ihrem verletzten Sohn am Arm zu sehen ist. „Ich wollte gerade mein Baby aus dem ,KiddieGarden abholen‘ - und so sieht er jetzt aus“, klagt Mama Tiffany in dem Video, das bisher rund 360.000 Mal angesehen und 8700 Mal geteilt wurde.

„Wie soll eine Zweijährige allein einen solchen Schaden anrichten?“
Wütend schildert sie, dass man ihr in der Krippe weismachen wolle, dass eine Zweijährige - das Mädchen ist in dem Video oben ebenfalls zu sehen - ihren Jesse so zugerichtet habe. Doch das glaubt die Mutter nicht: „Wie soll eine Zweijährige allein einen solchen Schaden anrichten können?“, schreibt Tiffany zu einem Bild von ihrem Sohn, auf dem die Verletzungen deutlich zu sehen sind.

„Das Ausmaß der Verletzungen übersteigt unser Fassungsvermögen“
Medienberichten zufolge hält aber auch die Leiterin der inzwischen geschlossenen Krippe an den Schilderungen der anwesenden Betreuerinnen fest. Das zweijährige Mädchen habe Jesse angegriffen und Blut an ihren Händen gehabt. Das Kind sei als aggressiv bekannt, „das Ausmaß der Verletzungen übersteigt aber unser Fassungsvermögen“, so Haben Ghebremichael. Eine ihrer Angestellten habe den Anfang der Auseinandersetzung nicht mitbekommen, als sie die Kinder voneinander getrennt habe, sei der Bub schon verletzt gewesen.

Griffin habe die Polizei gerufen und sei mit ihrem Kind ins Krankenhaus gefahren, wo er behandelt wurde. Wie auf einem Video aus dem Spital zu sehen ist, war der Bub schnell wieder bei guter Laune - auch wenn man die Spuren der Gewalt auch an den Tagen danach noch deutlich gesehen hat.

Die Mutter wolle weiterhin für Gerechtigkeit kämpfen und dafür sorgen, dass die Mitarbeiter der Krippe zur Verantwortung gezogen werden. Vor allem solle „die Frau, die mein Baby vernachlässigt hat, verhaftet“ werden. 

 krone.at
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