Die SPÖ sei diesbezüglich von der Exekutive, einer Versicherung und von Außenstehenden kontaktiert worden. Eigenartig sei etwa, dass keine Laptops gestohlen worden sind, so Hergovich. Die Geräte blieben ebenso in den Büroräumen zurück wie Kameras. Andererseits wurden auch Kästen und Tische geöffnet, in denen sich ausschließlich Unterlagen befanden.
Bloßer Einbruch oder mehr?
Auch verschlossene Kuverts seien von den Tätern aufgemacht worden. "Natürlich denkt man da nach, ob ein anderer Grund dahinter war", meinte Hergovich. Deshalb wolle man nun einen Sicherheitscheck im Haus durchführen: "Wir überprüfen, ob irgendetwas installiert wurde, was nicht hingehört." Auch die Computer sollen unter die Lupe genommen werden.
Coup am Wochenende
Ihren Coup dürften die Einbrecher am Wochenende durchgeführt haben: Sie stiegen nach ersten Erkenntnissen von einem unbebauten Nachbargrundstück aus über eine Mauer und brachen anschließend eine Sicherheitstür zum Keller auf. Dann "arbeiteten" sich die Täter Stock für Stock hinauf.
Die neue Parteizentrale in der Permayerstraße in Eisenstadt hatte die SP-Burgenland im März des Vorjahres in Betrieb genommen. Das "Rote Haus" beherbergt neben der Landesorganisation und der SP des Bezirkes Eisenstadt zehn weitere befreundete Organisationen wie den Gemeindevertreter-, den Pensionistenverband und die Kinderfreunde.














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