Neue Grippe

Massen-Impfung gegen das H1N1-Virus läuft

Burgenland
09.11.2009 09:40
Die Impfaktion gegen die Neue Grippe läuft nun auch für breite Bevölkerungsschichten an. Ab sofort erhalten zunächst knapp eine Million Angehörige sogenannter Risikogruppen das Serum. Dazu zählen vor allem Schwangere und chronisch Kranke. Aber auch "Normalbürger" können zu den acht Impfstellen im Burgenland kommen, um sich immunisieren zu lassen.

"Die Impfung gegen das H1N1-Virus ist essenziell. Denn wer selbst gegen die Neue Grippe geimpft ist, schützt in weiterer Folge seine Mitmenschen", so Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). "Nur mit einer hohen Impfrate können wir effizient gegen diese neue Erkrankung vorgehen."

Wer sich impfen lassen sollte
Ab sofort können sich alle Österreicher impfen lassen - zusätzlich zum Gesundheitspersonal (für das bereits seit 27. Oktober die Möglichkeit besteht, sich immunisieren zu lassen) startete nun die Immunisierung von Risikopersonen mit der Vakzine „Celvapan“. Zu den nun im Mittelpunkt stehenden Risikopersonen zählen Menschen mit chronischen Krankheiten des Stoffwechsels, des Atmungs- oder Herz-Kreislauf-Systems, entsprechenden Leber- und Nierenbeschwerden oder Grunderkrankungen, die die Immunität schwächen. Auch Krebs oder eine Immunsystemschwäche wird genauso wie Diabetes oder Fettsucht als relevanter Faktor betrachtet. Doch auch gesunde Menschen können sich das Serum auf Wunsch in den öffentlichen Stellen injizieren lassen. Abgewiesen werden soll niemand, so das Gesundheitsministerium.

Alle Impfstellen sowie Fragen und Antworten rund um die Neue Grippe: siehe Infobox!

Schutz für Schwangere und Kinder
Für Kinder mit entsprechenden Beschwerden wird eine Impfung ab dem sechsten Lebensmonat empfohlen. Sind die betroffenen Mädchen oder Buben jünger, wird engen Familienangehörigen und Betreuern zur Immunisierung geraten. Auch werdende Mütter und Frauen vor einer geplanten Schwangerschaft sollten sich schützen lassen.

1,6 Millionen Impfdosen bis Ende November
Für die gesamte Bevölkerung stehen bis Ende November rund 1,6 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung. Österreich hat nach der Initiallieferung von 520.000 Einheiten einen Anspruch auf bis zu 30 Prozent der Wochenproduktion der Vakzine.

Info-Hotline des Gesundheitsministeriums
Die Impfkosten werden von den Sozialversicherungsträgern übernommen. Eingehoben wird pro Verabreichung lediglich die Rezeptgebühr (4,90 Euro), mitzubringen ist die E-Card. Für Nicht-Versicherte kostet eine Teilimpfung acht Euro.

Genauere Informationen sind auf einer Internetseite des Gesundheitsministeriums (siehe Infobox) erhältlich oder bei der Info-Hotline unter der Telefonnummer 050 555 555 (montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr).

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Burgenland Wetter
5° / 16°
heiter
3° / 14°
stark bewölkt
5° / 16°
heiter
6° / 16°
heiter
5° / 16°
wolkig



Kostenlose Spiele