Mo, 22. Oktober 2018

„Sofort reagiert“

25.04.2018 05:45

Meningitis-Fall: Schülerin ins Spital eingeliefert

Ausgerechnet am Dienstag, dem Meningitis-Welttag, ist bekannt geworden, dass es in Braunau in Oberösterreich einen aktuellen Fall dieser lebensgefährlichen bakteriellen Gehirnhautentzündung gibt! Eine 15-jährige Schülerin ist erkrankt. Insgesamt 30 Mitschüler und Angehörige bekamen Prophylaxemedikamente.

Das 15-jährige Mädchen aus einer Innviertler Gemeinde mit weniger als tausend Einwohnern hatte Dienstag Abend Grippesymptome gezeigt. In der Nacht verschlechterte sich sein Zustand drastisch, die Jugendliche hatte starken Kopfschmerz und hohes Fieber. Gegen 4 Uhr früh brachten die besorgten Eltern ihre Tochter ins Braunauer Krankenhaus. Von dort wurde die Schülerin am Donnerstag in die Linzer Kinderklinik eingeliefert.

Wir haben sofort reagiert“
Am Freitag wurde dann die Braunauer Amtsärztin Karoline Neuländner informiert: „Wir haben sofort reagiert, die Leute auch am Samstag behandelt“, so die Medizinerin. „Das Mädchen ist auch bei der Musik und bei der Landjugend. Die Eltern bekamen bei ihrem Besuch am Krankenbett in Linz eine Chemieprophylaxe. Insgesamt mussten wir 30 Personen sicherheitshalber ein Antibiotikum verabreichen. Bei Meningitis handelt es sich ja um einen ,Kissing-Krankheit‘, betroffen kann man nur bei engen Kontakt sein.“

Impfen schützt
„Es zeigt sich wieder, dass die Bezirkshauptmannschaft besonders beim Gesundheitsschutz als Behörde unverzichtbar ist. Der aktuelle Meningokokken-Fall wäre zu verhindern gewesen, da es einen Impfschutz gibt, zu dem bei uns in Österreich jeder Zugang hat!“, so der Braunauer Bezirkshauptmann Georg Wojak.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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