Do, 18. Oktober 2018

Rotes Kreuz:

24.04.2018 06:10

„Sanis“ als Lesehelfer für 750 Taferlklassler

„Wer in Bildung investiert, erntete eine bessere Gesellschaft“ - unter diesem Motto setzte das Rote Kreuz eine super Initiative. Bis zum Jahr 2022 sollen 3000 ALPHA-Lesecoaches ausgebildet werden, die jährlich 750 Schulanfänger beim Lesen lernen unterstützen. Firmensponsoren gibt es bereits, Freiwillige werden gesucht.

„Alle Studien belegen, dass Bildung imm er noch vererbt wird. Der Bildungsstandard der Eltern bedingt den Bildungsstandard der Kinder, dadurch haben immer noch viele Kinder verminderte Chancen in unserer Gesellschaft“, umreißt RK OÖ-Präsident Walter Aichinger, warum es seiner Organisation ein Anliegen ist, etwas für Kinder zu tun. Das Rote Kreuz hat sich bundesweit die Aufgabe gestellt, die Zahl der Kinder in Bildungsarmut bis zum Jahr 2025 auf 15 Prozent zu senken. Derzeit sind 30 Prozent der Pflichtschulabsolventen funktionale Analphabeten.

Schule alleine ist zu wenig
Der ehemalige Eferdinger Schulinspektor Karl Eckmayr (69) ist seit drei Jahren als ALPHA-Lesecoach tätig. Der altgediente Pädagoge aus Leidenschaft meint: „Es ist ein Irrtum, wenn man glaubt, dass die Schule den Kindern das Lesen beibringen kann. Dazu braucht es immer auch die Eltern. Wenn diese dafür keine Zeit haben, dann springen wir Lesecoaches in Absprache mit den Schulen ein.“

Firmen sponsern Projekt
Aktuell kann das Rote Kreuz in sechs der 18 heimischen Bezirke ALPHA-Lesecoaches anbieten. Bis zum Jahr 2022 sollen es 750 diese „Lese-Sanis“ geben, die jährlich 750 Erstklassler beim Schritt in die Welt der Wörter begleiten. Unterstützt wird dieses Programm von Firmen wie der Miba, die 60.000 Euro sponsert.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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