Der 60-Jährige hatte um 7.40 Uhr zuerst in der Küche und dann im Schlafzimmer, in dem sich seine 59-jährige Lebensgefährtin und ein 44 Jahre alter Mann befanden, Benzin verschüttet - dort in Richtung des Doppelbettes. Nachdem er zurück in die Küche gegangen war, kam es offenbar aufgrund eines Ofens in der Küche zu einer Verpuffung des Benzin-Luft-Gemisches und das ausgeschüttete Benzin ging sofort in Flammen auf. Eine Stichflamme schlug in Richtung Schlafzimmer und erfasste dabei auch den 60-Jährigen.
Die Frau und ihr Begleiter flüchteten durch ein Fenster ins Freie, sie erlitten beide Rauchgasvergiftungen. Der 60-Jährige wurde bei dem Brand, bei dem auch das Einfamilienhaus schwer beschädigt wurde, tödlich verletzt.
Laut Polizei dürfte das Motiv des Mannes in einer Kombination aus Krankheit, Alkohol und Beziehungsproblemen zu suchen sein. Ob er nach dem Brandanschlag geplant hatte, sich das Leben zu nehmen, ist nicht mehr eruierbar.








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