Mehr als 150.000 Euro

Rofanlift: „Zins-Zuckerl“ soll Spenden bringen

Tirol
15.04.2018 06:18

„Rofan-Träume leben, wenn viele mitzahlen“, titelte die „Tiroler Krone“ am 25. Februar. Sieben Wochen später hat die Bevölkerung mehr als 150.000 Euro für einen neuen Sonnwendjoch-Doppelsessellift gespendet. Bis Ende Mai läuft die Aktion, ein „Zins-Zuckerl“ soll nochmals Rückenwind erzeugen.

Die Palette an Unterstützern ist vielfältig: Vom Hotel Sonnenuhr in Kramsach kamen 5000 €, 50 Firmen zahlten je 2500 € für die Planung, dazu gesellen sich Kleinspender mit 30 €. Mit Samstag (14. April 2018) läpperten sich so 151.320 € zusammen. Der rührige Verein „Naturjuwel Rofan“ will nochmals den Turbo zünden - mit einer Spenden-Verzinsung. Konkret: Werden der Sonnwendjochlift und der dazugehörige Panoramaweg nicht gebaut, erhalten die Investoren dank Unterstützung von Sparkasse und Raiffeisenbank am 31. Dezember ihr Geld mit 3 Prozent Zinsen zurück. Wird der Lift Realität, werden die Zinsen zehn Jahre lang auf Liftkarten umgerechnet. Mindestspende: 200 Euro.Spendengelder sicher

Spendengelder sicher
Vereinsobmann Sepp Kreidl: „Es kommen viele Interessenten, die sicherstellen wollen, dass ihr Geld nicht verloren ist. Da können wir alle beruhigen. Wir arbeiten noch an einem Folder mit den Details.“ Was passiert, wenn das ursprüngliche Spendenziel von einer Million Euro verfehlt wird? Kreidl verweist auf die erfreuliche Rentabilitätsberechnung. Auch wenn die Summe nicht (ganz) erreicht werde, würde dies nicht das fixe Aus bedeuten. Nun hängt alles an der Gemeinde Kramsach, die zuletzt noch Berechnungen zu Nebenkosten (Kanalbau etc.) einforderte.

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