Da keine Ersatzmaschine auf die Beine zu stellen war, wurden die insgesamt 28 Fluggäste noch am Sonntagabend mit Taxis nach Wien, dem Zielort des Fluges, gebracht. Die kaputte Maschine habe man in der Nacht repariert, so die AUA.
2007 hatte die AUA ihre komplette Dash-Flotte zwischenzeitlich außer Dienst gestellt, nachdem bei der skandinavischen Fluglinie SAS gehäuft Probleme mit Fahrwerk und Triebwerken aufgetreten waren, die es in den Jahren davor in ähnlicher Form auch bei der AUA gegeben hatte. Während SAS seine 14 Dashs ausmusterte, nahm die AUA-Tochter Tyrolean den Betrieb mit zehn Maschinen wieder auf.
Den letzten Dash-Zwischenfall der AUA gab es im Feber 2008, als eine von Nürnberg kommende Maschine wegen eines vermeintlichen Problems mit dem Fahrwerk eine Notlandung ankündigen musste. Es war jedoch nur die Anzeige defekt, die Landung erfolgte ohne Probleme.
Dashs werden aus Kostengründen abgestoßen
Die hauptsächlich von Tyrolean ("Austrian Arrows") verwendeten 50-sitzigen Flugzeuge Dash 8 sollen demnächst ohnehin abgestoßen werden, wie auch die kleinen Düsenjets vom Typ Canadair. Der Grund dafür sind allerdings nicht die Technikpannen mit dem Flugzeug. Die AUA muss sparen und die Kosten pro Platz sind bei den 50-Sitzern etwa doppelt so hoch wie bei Maschinen mit 200 Plätzen.








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