Kokain & Dollars

US-Cops gelingen massive Schläge gegen Drogendealer

Ausland
23.10.2009 15:45
In den USA hat es die bisher größte Polizeiaktion gegen mexikanische Drogenkartelle gegeben. Mehr als 300 Menschen wurden am Mittwoch und am Donnerstag in 19 Bundesstaaten verhaftet. Dabei waren über 3.000 Cops im Einsatz. Zudem hat die US-Drogenbehörde DEA im Pazifik ein U-Boot mit unglaublichen zehn Tonnen "Schnee" ausgehoben.

Nach Angaben von Justizminister Eric Holder wurden bei der Polizeiaktion in den USA insgesamt 62 Kilogramm Kokain, 331 Kilo Methamphetamine, 439 Kilogramm Marihuana sowie 3,4 Millionen Dollar und 144 Waffen sichergestellt.

Kokain-U-Boot gestoppt
Die DEA wiederum hat im Pazifik gemeinsam mit den Behörden des mittelamerikanischen Staates Guatemala ein U-Boot mit etwa zehn Tonnen Kokain gestoppt. Nach Medienberichten wurde das selbst gebaute Unterwasserfahrzeug in internationalen Gewässern gestürmt. Auf dem U-Boot, das nun in einen Hafen geschleppt wird, wurden drei Kolumbianer und ein Mexikaner festgenommen. Nach Angaben des US-Senders CNN kam der Hinweis von kolumbianischen Behörden.

Solche Unterwasserfahrzeuge werden seit Jahren auf kleinen Werften in Kolumbien gebaut und für den Kokain-Transport benutzt. US-Beamte gehen davon aus, dass die U-Boote etwa ein Drittel des Kokains transportieren, das auf dem Seeweg von Südamerika in die USA geschmuggelt wird.

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