Ende der Anonymität

Kaspersky fordert Einführung von Internet-Pässen

Web
20.10.2009 12:54
Die Anonymität der Anwender ist das Hauptproblem der Kriminalität im Internet. Dieser Auffassung ist zumindest Eugene Kaspersky, Gründer des gleichnamigen Antivirenherstellers. In einem Interview mit "ZDNet Asia" fordert er daher die Einführung von Internet-Pässen.

Das Internet sei ursprünglich für einen kleinen Kreis von Militärs und Wissenschaftlern entwickelt worden. Es so der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, sei laut Kaspersky ein Fehler gewesen. Insbesondere die bisherige Identifizierung der Webnutzer mittels IP-Adresse hält der Sicherheitsexperte für unzureichend, da durch Internet-Cafés, den Missbrauch offener WLAN-Netze oder über manipulierte PCs die Herkunft leicht zu verschleiern sei.

Wenn er die Architektur des Internets ändern könnte, würde er Internet-Pässe, eine Internet-Polizei und ein internationales Abkommen zur Befolgung von Internet-Sicherheitsstandard verwirklichen, so Kaspersky. Länder, die sich dem Abkommen nicht anschließen, soll dann der Zugang zum Netz gekappt werden.

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