Di, 16. Oktober 2018

Urfahranermarkt-Areal:

20.03.2018 06:15

Dicke Siegerschecks für drei Schubladen-Projekte

Kreativ – aber wofür eigentlich? Nicht weniger als 120 „Geistesblitze“ hatten am Ideenwettbewerb der Stadt rund um die künftige Nutzung des Urfahranermarkt-Areals teilgenommen. Für die Gewinner in den sechs Kategorien gibt’s kleine Geschenke, die Realisierung ihrer Vorschläge gilt dagegen als unwahrscheinlich ...

Alles – nur kein Parkplatz! Auf der Suche nach Ideen für die seit letzten Oktober von parkenden Autos befreite Fläche am Jahrmarktgelände machten die Stadt Linz mit der städtischen Online-Beteiligungs-Plattform www.meinlinz.at und die Neos mit ihrem „Innovationspreis für Stadtentwicklung“ mobil.

120 Ideen wurden eingereicht
Beim Wettbewerb der Stadt haben sich 1600 Personen beteiligt, 120 Ideen wurden schließlich eingereicht. Eine Jury siebte diese nun aus und kürte in sechs Kategorien die Sieger. Für ihren Beitrag gibt’s Gewschenke, ihre Vorschläge werden aber wohl in einer Schublade verschwinden. Wenngleich Bürgermeister Klaus Luger meint: „Wir wollen seitens der Stadtregierung bis zum Sommer eine Grundsatzentscheidung herbeiführen und da werden wir schauen, was umsetzbar ist!“ Er gibt aber zu, dass die meisten Gewinnerideen wie etwa „Sitzstufen am Donau-Ufer“ oder ein „Park für alle“ nicht realisiert werden.

Neos „verschenkte“ 12.500 Euro
Noch trister schaut’s da für die drei Sieger des Neos-Innovationspreises aus. Denn die sehen alle eine grüne Wiese am Areal vor, und die wird es laut Stadtchef Klaus Luger definitiv nicht geben: „Ich schließe aus, dass wir mit dem Urfahranermarkt jemals umziehen.“ Wobei – den Gewinnern kann’s egal sein: Die kassieren fürstliche Neos-Siegerschecks in der Gesamthöhe von 12.500 (!) Euro.

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