Mo, 10. Dezember 2018

Experten warnen:

19.03.2018 14:21

1800 Tote durch krebserregende Stoffe bei Arbeit

Experten schlagen bei einer Tagung in Linz Alarm: 1800 Menschen sterben jedes Jahr in Österreich an Krebs, der von Arbeitsstoffen ausgelöst wurde. Sie fordern neue Giftstoff-Grenzwerte.

Besonders betroffen seien Beschäftigte durch Chrom (VI) in der Eisen- und Stahlindustrie, durch Holzstaub in der Holzverarbeitung, durch Cadmium bei der Batterieherstellung, durch Asbest in der Bauwirtschaft, durch Emissionen von Dieselmotoren (zum Beispiel von Staplern, Lastwagen oder Baggern) sowie durch Lösungsmittel in Lackierereien. Wie Experten bei der Fachtagung am Montag in der Linzer Arbeiterkammer betonten, seien die üblichen Schutzstandards teils völlig veraltet (mehr als 20 Jahre nicht mehr angepasst) und entsprechen nicht neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Häufig seien die Werte viel zu hoch oder die Schadstoffe noch gar nicht erfasst.

„Krebs ist mittlerweile die häufigste durch Arbeit verursachte Todesart – es müssen neue Grenzwerte mit einer entsprechenden Risikobewertung her“, pocht Oberösterreichs AK-Präsident Johann Kalliauer auf rasche Maßnahmen: „Es kann nicht sein, dass das Risiko einer Krebserkrankung wegen unzureichender Schutzvorschriften und Sparmaßnahmen bei der Prävention auf die Beschäftigten abgewälzt wird.“

Johann Haginger/Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
3:1 nach Verlängerung
River Plate gewinnt Krimi um Copa Libertadores!
Fußball International
Deutsche Bundesliga
Mönchengladbach weiter erster Dortmund-Verfolger!
Fußball International
Hier das Video
Zittersieg! Bale rettet Real gegen Schlusslicht
Fußball International
Für 28 Millionen Euro
Özil droht „Abschiebung“ von Arsenal zu Inter!
Fußball International
Deutsche Frauen-Liga
Prohaska, Georgieva & Billa überzeugen mit Toren!
Fußball International
In Schottland-Liga
Rapids EL-Gegner Rangers neuer Tabellenzweiter
Fußball International
Krawall in Mattersburg
Fan-Wut! Austria-Anhang geht auf Spieler los
Fußball National

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.