Do, 19. Juli 2018

Wiederaufbau startet

19.03.2018 05:41

„Feuerschloss“ mit mehr Atmosphäre neu errichten

Es geht los! Nachdem ein Feuerinferno im Jahr 2016 das 700 Jahre alte Schloss Ebenzweier in Altmünster völlig vernichtet hat, startet jetzt der Wiederaufbau des denkmalgeschützten Internats für Berufsschüler. Heute, Montag, wird dazu die Landesregierung OÖ den Antrag der Kostenübernahme – etwa 17 Millionen Euro – beschließen. Spätestens im April soll das Projekt dann beginnen.

„OÖ-Krone“-Leser kennen die Vorgeschichte: Die weggeworfene Zigarette eines Schülers hatte am 9. Mai 2016 die Brandkatastrophe ausgelöst. Im November  stellte das Linzer Architektenbüro Kleboth und Dolling ZT GmbH seine Pläne für den Wiederaufbau vor: Der alte Eingangsbereich soll unter anderem architektonisch und funktional  neu gestaltet und atmosphärisch aufgewertet werden, ein atemberaubender Luftraum alle Geschoße miteinander verbinden, die Fußbodenniveaus im Atrium zu einer dreidimensionalen Sitz- und Begegnungslandschaft modelliert werden. Am 14. 11. 2017 wurde dann die Bauverhandlung durchgeführt, der Genehmigungsbescheid erfolgte einen Monat später.

Jetzt startet Wiederaufbau
In absehbarer Zeit – noch im März oder spätestens im April – soll der Wiederaufbau des Schlosses beginnen, die Kosten dafür – Baumeister ist übrigens die Firma Kieninger aus Bad Goisern – werden von der Generali Versicherung getragen und liegen bei 17 Millionen Euro.

17 Millionen Euro
Amheutigen Montag wird die Landesregierung beschließen, die Landes-Immobilien GmbH zu beauftragen, die Baumaßnahmen durchzuführen und die Kosten von 17 Millionen Euro dafür zu übernehmen.

Johannes Nöbauer/Kronen-Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.