Wiederaufbau startet

„Feuerschloss“ mit mehr Atmosphäre neu errichten

Oberösterreich
19.03.2018 05:41
Porträt von krone.at
Von krone.at

Es geht los! Nachdem ein Feuerinferno im Jahr 2016 das 700 Jahre alte Schloss Ebenzweier in Altmünster völlig vernichtet hat, startet jetzt der Wiederaufbau des denkmalgeschützten Internats für Berufsschüler. Heute, Montag, wird dazu die Landesregierung OÖ den Antrag der Kostenübernahme – etwa 17 Millionen Euro – beschließen. Spätestens im April soll das Projekt dann beginnen.

„OÖ-Krone“-Leser kennen die Vorgeschichte: Die weggeworfene Zigarette eines Schülers hatte am 9. Mai 2016 die Brandkatastrophe ausgelöst. Im November  stellte das Linzer Architektenbüro Kleboth und Dolling ZT GmbH seine Pläne für den Wiederaufbau vor: Der alte Eingangsbereich soll unter anderem architektonisch und funktional  neu gestaltet und atmosphärisch aufgewertet werden, ein atemberaubender Luftraum alle Geschoße miteinander verbinden, die Fußbodenniveaus im Atrium zu einer dreidimensionalen Sitz- und Begegnungslandschaft modelliert werden. Am 14. 11. 2017 wurde dann die Bauverhandlung durchgeführt, der Genehmigungsbescheid erfolgte einen Monat später.

Jetzt startet Wiederaufbau
 In absehbarer Zeit – noch im März oder spätestens im April – soll der Wiederaufbau des Schlosses beginnen, die Kosten dafür – Baumeister ist übrigens die Firma Kieninger aus Bad Goisern – werden von der Generali Versicherung getragen und liegen bei 17 Millionen Euro.

17 Millionen Euro
 Amheutigen Montag wird die Landesregierung beschließen, die Landes-Immobilien GmbH zu beauftragen, die Baumaßnahmen durchzuführen und die Kosten von 17 Millionen Euro dafür zu übernehmen.

Johannes Nöbauer/Kronen-Zeitung

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