09.10.2009 13:38 |

Frauen vergewaltigt

Brutaler Sex-Attentäter muss elf Jahre hinter Gitter

Ein äußerst brutaler Sex-Attentäter ist am Freitag im Straflandesgericht zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Der 41-jährige Rumäne, der in seiner Heimat als Gewaltverbrecher mehr als 15 Jahre im Gefängnis verbrachte, hatte in Wien zwei Frauen überfallen, ausgeraubt und vergewaltigt. Einer von ihnen versetzte er dabei derart heftige Faustschläge ins Gesicht, dass das Opfer eine Kieferfraktur erlitt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der Angeklagte, der in dem seit Ende August laufenden Verfahren sämtliche Vorwürfe bestritten und behauptet hatte, die Frauen hätten mit ihm "geflirtet" und "freiwillig Liebe gemacht", nahm die Strafe überraschenderweise an. "Ihr könnt's mir auch 20 Jahre geben", meinte er in Richtung des Schöffensenats (Vorsitz: Andreas Böhm), um diesen anschließend zu beschimpfen.

Laut Anklage war der 41-Jährige am 14. März 2009 einer Frau gefolgt, als diese von einem Lokal nach Hause ging. Er schlug sie nieder, riss ihr büschelweise die Haare aus und zerrte sie in ein Abbruchhaus in Brigittenau. Dort malträtierte er sein Opfer ähnlich wie jene Frau, an deren Fersen er sich am 3. Juli 2008 in Penzing geheftet hatte.

Frau beraubt
Als jene ihre Wohnung aufsperren wollte, schlug er von hinten auf sie ein, zwang sie zur Herausgabe ihres Bargelds und ihres Mobiltelefons und forderte anschließend, sie müsse sich ausziehen. Dann verging er sich an seinem Opfer, das sich aus Angst um sein Leben nicht zu wehren traute.

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