„Die Bergwächter dürfen zwar Kofferräume, Plastiksackerln und Körbe im Zuge des Pilzschutzes kontrollieren. Die Sicherheitsleistungen in Höhe von 150 bis 300 Euro, dürfen sie nicht einkassieren“, erklärt Bergwacht-Chef Johannes Leitner: „Wir sind daher auf die Assistenzleistung der Polizei angewiesen.“
Was bei Kontrollen auf der Autobahn funktioniert, bringt die „Schwammerlschützer“ in den Wäldern in akute Vollzugsprobleme. Leitner: „Oft können wir ertappte Pilzdiebe nicht bestrafen, weil es keinen Handyempfang gibt und wir die Polizei nicht um Unterstützung bitten können.“
Weil immer mehr Pilzdiebe in Kärntens Wälder erwischt werden, wollen die Bergwächter jetzt selbst die Strafen einkassieren. Weiters gilt es zu klären, was mit den beschlagnahmten Pilzen geschehen soll.
Leitner: „Am Sonntag wurden die Pilze einem Altenheim und dem Kloster in Wernberg übergeben.“ Andererseits vernichteten Polizisten in Thörl 30 Kilogramm „Funghi“, die sie einem Italiener abgenommen hatten.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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