Grenzenlose Übung

Einsatzkräfte aus Italien und Kärnten auf der Alm

Kärnten
20.09.2009 21:19
Eingeschlossene Hotelgäste und ein tobender Waldbrand auf der Feistritzer Alm! Mit Blaulicht und Sirene eilten die Einsatzkräfte aus Kärnten und dem italienischen Kanaltal zu Hilfe. Im Ernstfall ein Katastrophenszenario. Doch zum Glück wurde am Sonntag all das nur grenzüberschreitend geübt. Es gibt Ereignisse, die wünscht sich niemand. Aber sie geschehen und dann ist Handeln nötig.

Rauch. Feuer. Umso wichtiger Übungseinsätze, wo Probleme erkannt und für den Ernstfall beseitigt werden können. Erstmals übten daher Kärntner und italienische Feuerwehrmänner, Polizisten, Notärzte und Sanitäter, Bergretter, Behörden und der Zivilschutz.

„Dabei testeten wir ,Sissie‘, die neue Katastrophenschutz-Datenbank für den sofortigen Daten- und Informationsaustausch“, so Einsatzleiter BH-Chef Harald Kastner. Das Ergebnis: Von der Verständigung bis zur Alarmierung und dem Einsatz klappt fast alles.
 
Lediglich bei der Kommunikation gab es Probleme, weil etwa die italienischen Feuerwehrmänner nicht mit ihren Kärntner Kollegen funken konnten. Wie wichtig Zusammenarbeit ist, zeigte der Umstand, dass von Kärnten wegen Nebels kein Hubschrauber  aufsteigen konnte, von Italien sehr wohl...

von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"

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