26.01.2018 13:07 |

Rätselhafter Fall

D: 2,3 Mio. Euro aus Geldtransporter verschwunden

Im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein sind aus einem Geldtransporter mehr als zwei Millionen Euro verschwunden. Insgesamt fehlten etwa 2,3 Millionen Euro, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel am Freitag. Es seien Ermittlungen aufgenommen worden. Nach einem Bericht der "Kieler Nachrichten" wurde der Verlust auf dem Betriebsgelände eines Sicherheitsunternehmens bei Kiel bemerkt.

Wie das Geld verschwinden konnte, ist noch völlig unklar. Unbekannt ist vorerst auch, wem das Geld gehört. "Es befindet sich derzeit niemand in Haft", sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler. "Wir versuchen, alle Fakten zusammenzutragen."

Geld nach Pause auf Rastplatz verschwunden
Nach Informationen der Zeitung war der Geldtransporter mit mehreren Kassetten voller Bargeld am Mittwoch in Hamburg gestartet. Auf der Fahrt nach Kiel habe die Besatzung des Wagens an der Autobahn 21 auf dem Rastplatz Rehbrook-Ost eine Pause gemacht. Einem der beiden Fahrer sei unwohl gewesen, er habe das Fahrzeug verlassen müssen. Als dann die Geldkassetten in Kiel entladen werden sollten, sei ein Teil der Ladung verschwunden gewesen.

"Auf der Fahrt hat der Wagen gehalten", sagte Oberstaatsanwalt Bieler. Weitere Angaben zu dem Stopp machte er nicht. Am Freitag hielten sich Beamte der Kriminalpolizei auf dem Rastplatz auf. Da der Geldtransporter mit moderner Überwachungstechnik ausgestattet ist, hoffen die Ermittler auf wichtige Hinweise.

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