Mittlerweile haben es die Italiener erkannt, dass mit Kärntens Bergwächtern nicht gut Pilze essen ist.
„In den Wäldern beobachten wir, dass die Sammler maximal die erlaubten zwei Kilogramm im Körberl haben, die restliche Beute wird bis zur Heimfahrt irgendwo versteckt“, so Bergwachtschef Johannes Leitner: „Außerdem sind die Kennzeichen unserer Zivilfahrzeuge bei den Italienern bekannt.“
Statt nur in den Wäldern zu kontrollieren, machen die Bergwächter daher heuer gemeinsam mit den „Mautsheriffs“der Asfinag nun auch immer wieder die Autobahn Richtung Italien dicht.
„Die Aktion mit der Asfinag hat sich bewährt. Alleine bei den ersten zwei Kontrollen konnten wir 103 Kilogramm Pilze beschlagnahmen“, informiert Leitner: „Weitere mehr als 100 Italiener hatten ein wenig mehr gesammelt als die erlaubten zwei Kilogramm. Sie wurden lediglich abgemahnt.“
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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