Streit um Opel
Proteste gegen möglichen Stellenabbau in Spanien
Sie befürchten, dass in Figueruelas rund 1.650 der insgesamt 7.500 Jobs gestrichen werden. An der Demonstration nahmen auch Vertreter der Regierung der Region Aragonien teil. Zwischenfälle gab es nach Polizeiangaben nicht.
Die Gewerkschaften in Spanien hatten einen Verkauf von Opel an den belgischen Finanzinvestor RHJI befürwortet, weil dessen Pläne weniger Stellenstreichungen in ihrem Land vorsahen. Nach ihren Angaben ist der spanische Opel-Standort, an dem die Modelle Corsa und Meriva montiert werden, der rentabelste und produktivste des Unternehmens in Europa.
Von dem Werk hängen indirekt weitere rund 13.000 Arbeitsplätze ab. Die spanische Regierung hatte im Streit um die Opel-Rettung Berlin scharf kritisiert und eine genaue Prüfung der deutschen Hilfen durch die EU-Kommission gefordert.
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