Streit um Opel

Proteste gegen möglichen Stellenabbau in Spanien

Ausland
19.09.2009 15:02
Tausende Menschen haben am Samstag in Saragossa gegen den möglichen Stellenabbau bei Opel in Spanien protestiert. Die Demonstranten forderten den Erhalt des Werkes im nahe gelegenen Figueruelas und drohten mit einem Streik. Zu der Kundgebung in der Stadt im Nordosten Spaniens hatten die Gewerkschaften CCOO und UGT nach dem vereinbarten Verkauf des Autobauers an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna aufgerufen.

Sie befürchten, dass in Figueruelas rund 1.650 der insgesamt 7.500 Jobs gestrichen werden. An der Demonstration nahmen auch Vertreter der Regierung der Region Aragonien teil. Zwischenfälle gab es nach Polizeiangaben nicht.

Die Gewerkschaften in Spanien hatten einen Verkauf von Opel an den belgischen Finanzinvestor RHJI befürwortet, weil dessen Pläne weniger Stellenstreichungen in ihrem Land vorsahen. Nach ihren Angaben ist der spanische Opel-Standort, an dem die Modelle Corsa und Meriva montiert werden, der rentabelste und produktivste des Unternehmens in Europa.

Von dem Werk hängen indirekt weitere rund 13.000 Arbeitsplätze ab. Die spanische Regierung hatte im Streit um die Opel-Rettung Berlin scharf kritisiert und eine genaue Prüfung der deutschen Hilfen durch die EU-Kommission gefordert.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
19.09.2009 15:02
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung