18.01.2018 17:40 |

Vor Libyens Küste

Spanische NGO rettet 315 Migranten aus Mittelmeer

Die spanische NGO "Proactiva Open Arms" hat am Donnerstag 315 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet. Allerdings waren nach Angaben der Hilfsorganisation drei Flüchtlinge ums Leben gekommen - darunter auch ein erst drei Monate altes Baby.

Italienische Medien berichteten, dass der Säugling auf dem Meer gestorben sei, nachdem die Retter vergeblich auf einen Nottransport an Land gewartet hätten. Wegen des hohen Wellengangs und schlechten Wetters könnte das spanische Schiff nicht an Land fahren

Fast 1600 Migranten wurden seit Dienstag im Mittelmeer gerettet. 700 von ihnen trafen am Donnerstag im Hafen der sizilianischen Stadt Catania ein. Die libysche Küstenwache hatte am Mittwoch 234 weitere Flüchtlinge aufgegriffen. Sie hatten sich an Bord von zwei Schlauchbooten befunden.

Zahl der Flüchtlinge deutlich gesunken
Im vergangenen Jahr waren 119.310 Migranten von Libyen aus in Italien eingetroffen, das sind 34 Prozent weniger als im Jahr 2016, damals hatten 181.436 Flüchtlinge das EU-Land erreicht. Allein im Dezember sank die Zahl der Flüchtlinge gegenüber dem Vergleichsmonat 2016 um 73 Prozent auf 2268, teilte das italienische Innenministerium in Rom mit.

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