"Brauchen Hilfe!"

Gemeinden geht nach Hochwasser das Geld aus

Niederösterreich
10.09.2009 18:26
Verheerende Zerstörungen haben die Hochwasserkatastrophen der vergangenen Monate und Jahre in heimischen Gemeinden angerichtet. Der Schutt ist weggeräumt, die Schäden vernarben langsam. Doch die finanzielle Situation der betroffenen Kommunen ist nach wie vor trist. Die SPÖ fordert jetzt Hilfe ein.

Hochwasser, Sturm, Hagel und Unwetter beutelten nicht nur die Bevölkerung, auch die Budgets der Kommunen geraten dadurch aus dem Gleichgewicht. „Ein finanzielles Hilfspaket für von Katastrophenschäden besonders betroffene Städte und Orte“ fordert deshalb der Präsident des SPÖ-Gemeindevertreterverbandes, Rupert Dworak.

Renovierungskosten waren nicht eingeplant
Denn die Sanierung der Schäden an Schulen, Straßen, Amtsgebäuden und anderen kommunalen Einrichtungen schlägt oft ein tiefes Loch in die Gemeindefinanzen. So kosten die Renovierungsarbeiten alleine der Gemeinde Hollenstein an der Ybbs 380.000 Euro. Geld, das selbstverständlich nicht eingeplant war. Und das, obwohl die Orte inzwischen ohnehin für viel mehr Leistungen aufkommen müssen als früher.

Dworak fordert "rasche Hilfe"
Dworak: „Jetzt muss von der Bundesregierung rasch geholfen werden. Langfristig sollte aber ein eigener Fonds die anfallenden Kosten abdecken.“

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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