Mo, 20. August 2018

„Es wird schmutzig!“

07.01.2018 06:00

Neue Intrigen in der Vorstadt

Der ORF-Quotenhit "Vorstadtweiber" startet am Montag in die dritte Staffel. Hier ein Ausblick, was die feinen Freundinnen in zehn neuen Folgen treiben.

Jetzt ist schon wieder etwas passiert – in der Wiener Vorstadt, verursacht von der berühmt-berüchtigten ORF-"Weiberrunde", die ab Montag in der dritten Staffel wieder ihre Intrigen zu spinnen beginnt. "Es wird schmutzig!", verspricht Drehbuchautor Uli Brée und lässt Maria, Walli, Nicoletta, Caro und Vanessa in ihrem köstlich-perfiden Spiel rund um Macht, Liebe und Sex diesmal wieder enger zusammenrücken und an ein und demselben Strang ziehen.

Und das erwartet die Zuseher: Nach einem Schuss am Ende der letzten Staffel ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Während sich eine der Ladys im künstlichen Tiefschlaf erholt, sucht – und findet – die andere Trost in einem anderen als ihrem eigenen Ehebett. Der eine geht für seine Angebetete hinter Gitter – und für die anderen wird gerade die vermeintliche Liebe zum großen Gefängnis. Und dann ist da auch noch eine altbekannte Neue im Bunde, die mitten in einem üblen Rosenkrieg landet.

"Vorstadtweiber" ziehen an einem Strang
"Diesmal stehen die 'Vorstadtweiber' und ihre Konstellationen im Mittelpunkt", gibt "Caro" Martina Ebm einen Vorausblick auf die zehn neuen Folgen, "die oberflächlichen Bindungen bleiben bestehen, jede kämpft um ihr eigenes Glück. Doch dahinter kämpfen sie gemeinsam für etwas, haben einen gemeinsamen Fokus."

Dieser richtet sich vor allem auf die Neuzugänge in der Vorstadt: Thomas Stipsits als Scheidungsanwalt, Murathan Muslu als sexy Krankenpfleger, Christoph Grissemann als Gebrauchtwagenhändler und Doris Golpashin als Putzfrau mit - wie sich recht rasch herausstellen wird - ganz besonderen Talenten.

"Vanessa" Hilde Dalik muss um ihre Existenz kämpfen, weil sie ihr Ehemann finanziell und gesellschaftlich vernichten will, und tut nahezu alles, um in den engen Freundinnenkreis aufgenommen zu werden – was nicht konfliktfrei abläuft, findet sie doch Gefallen "an so manchem Vorstadtmann": "Das sollte niemand verpassen", lacht Dalik, "denn es ist für jeden Zuseher etwas dabei. Alles, was das Herz begehrt. Für Krimifans und alle, die Komödien lieben. Es ist fast jedes Genre vertreten!"

Erfolg vorprogrammiert
Der Erfolg ist vorprogrammiert: Ein Rekordwert seit Serienstart wurde zum Auftakt der letzten Staffel mit bis zu 1,020.000 Zusehern erzielt, insgesamt 3,121 Millionen Seher bzw. 43 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren waren zuletzt dabei, und in der ORF-TVthek waren die "Vorstadtweiber" die meistabgerufene fiktionale Serie.

Dass nichts bleibt, wie es einmal war, deutet "Maria" Gerti Drassl an: "Jede Staffel hat ihre eigene Farbe, diesmal wird es noch emotionaler. Die Frauenbeziehungen, die am Anfang recht oberflächlich waren, gehen tiefer. Da wird sich zeigen, dass die 'Vorstadtweiber' gemeinsam schon eine große Kraft haben!" Nachsatz: "Und natürlich passiert auch immer wieder etwas, mit dem niemand gerechnet hätte."

Stefan Weinberger, Kronen Zeitung

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