Im schlimmsten Fall
Glühbirnen-Aus könnte EU-weit 3.000 Jobs kosten
Es sei nicht auszuschließen, dass die Einführung schärferer Energieverbrauchsstandards für Lampen die Produktionsverlagerung in Länder außerhalb der EU beschleunige, räumte die EU-Kommission ein. Grundsätzlich bestehe für europäische Hersteller aber die Möglichkeit, auf die Produktion von sparsameren Halogen- oder Energiesparlampen umzustellen.
Stellen Unternehmen auf neue Technologie um?
Der deutsche Glühbirnen-Hersteller Osram ist nach Angaben eines Sprechers jedenfalls auf die Umstellung vorbereitet. Von den insgesamt 12.000 Osram-Mitarbeitern in Europa seien nur noch sieben Prozent mit der Herstellung traditioneller Glühbirnen beschäftigt, sagte Sprecher Till Moor der Nachrichtenagentur AP. In den betroffenen Standorten sollen nun künftig Halogenlampen hergestellt werden.
In einem Jahr, zum 1. September 2010, werden dann auch Glühbirnen mit einem Stromverbrauch zwischen 75 und 100 Watt vom Markt genommen. Am 1. September 2011 folgen 60-Watt-Birnen, ab September 2012 werden schließlich auch die letzten Glühlampen aus dem Handel verschwinden. Die Verbraucher müssen dann auf Energiesparlampen, Halogenlampen oder Leuchtdioden (LED) zurückgreifen.







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