Quelle des Terrors
Al Kaida bekennt sich zu Doppelanschlag im Irak
Die Detonationen seien "aus Gottes Gnade" erfolgt und hätten Bagdad ins Herz getroffen. Daher hätten die Attentäter die Ministerien für Auswärtige Angelegenheiten, Finanzen und Verteidigung sowie den Sitz der Provinzregierung in Bagdad ins Visier genommen. Bei den Explosionen waren 95 Menschen getötet und mehr als 600 weitere verletzt worden.
Steckt syrische Baath-Partei dahinter?
Die Regierung in Bagdad geht jedoch offenbar davon aus, dass die im Irak verbotene Baath-Partei hinter dem Doppelanschlag steckt. Sie beorderte deswegen am Dienstag den irakischen Botschafter aus Syrien zu Konsultationen zurück. Der Irak verlangt nun von Syrien die Auslieferung von zwei Mitgliedern der Baath-Partei, die den Anschlag befohlen haben sollen. Die Baath-Partei, die unter Saddam Hussein im Irak herrschte, besteht in Syrien unverändert weiter.
Im Irak war am Sonntag ein Video vom Geständnis eines ehemaligen Polizeichefs und Anhängers des früheren Präsidenten Saddam Hussein ausgestrahlt worden. Darin sagt der Beschuldigte, er habe von seinem "Parteichef" Sattam Farhan in Syrien telefonisch den Auftrag für eine "Operation" zur Destabilisierung des Irak erhalten. Die Anschläge auf das Finanz- und auf das Außenministerium waren die schlimmsten seit 18 Monaten.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.