Lebenslang
Keine Todesstrafe für den jungen Sniper
Ausland
11.03.2004 08:52
Der jüngere der beiden "Washington-Sniper" kann aufatmen. Er ist der Todesstrafe in Virginia knapp entgangen. Die lebenslange Haft für den 19-jährigen Lee Boyd Malvo wurde am Mittwoch allerdings bestätigt. Malvo war zur Tatzeit noch minderjährig. Der ältere der beiden Heckenschützen soll hingerichtet werden.
Ein Richter bestätigte am Dienstag in Manassas(Bundesstaat Virginia) das bereits im November gefällte Todesurteilgegen John Allen Muhammad (43). Der Richter setzte den 14. Oktoberzur Vollstreckung fest.
Sniper beteuert Unschuld
Muhammads Anwälte beantragten wegen der laufendenBerufung umgehend eine Aufschiebung. "Ich habe nichts mit derSache zu tun", sagte Muhammad nach Angaben von Prozessbeobachternbei der Verkündung des Strafmaßes.
10 Morde aus dem Hinterhalt
Muhammad werden zusammen mit seinem Komplizen LeeBoyd Malvo (19) mindestens zehn Morde aus dem Hinterhalt im GroßraumWashington zur Last gelegt.
Die Opfer starben an der Tankstelle, auf einerParkbank, beim Rasenmähen und auf dem Parkplatz. Ein Schülerwurde vor seiner Schule angeschossen und schwer verletzt. An einemTatort ließen die beiden einen Erpresserbrief zurück.Drei Wochen lang war die Bevölkerung in Angst und Schreckenversetzt. Die beiden wurden schließlich auf Grund einesHinweises gefasst, den sie selbst an einem Tatort hinterlassenhatten.
Die Strafverfolgung der beiden ist noch nicht abgeschlossen.Staatsanwaltschaften in mehreren anderen Bundesstaaten haben Auslieferungsgesuchegestellt, weil sie Muhammad und Malvo ebenfalls den Prozess machenwollen.
Sniper beteuert Unschuld
Muhammads Anwälte beantragten wegen der laufendenBerufung umgehend eine Aufschiebung. "Ich habe nichts mit derSache zu tun", sagte Muhammad nach Angaben von Prozessbeobachternbei der Verkündung des Strafmaßes.
10 Morde aus dem Hinterhalt
Muhammad werden zusammen mit seinem Komplizen LeeBoyd Malvo (19) mindestens zehn Morde aus dem Hinterhalt im GroßraumWashington zur Last gelegt.
Die Opfer starben an der Tankstelle, auf einerParkbank, beim Rasenmähen und auf dem Parkplatz. Ein Schülerwurde vor seiner Schule angeschossen und schwer verletzt. An einemTatort ließen die beiden einen Erpresserbrief zurück.Drei Wochen lang war die Bevölkerung in Angst und Schreckenversetzt. Die beiden wurden schließlich auf Grund einesHinweises gefasst, den sie selbst an einem Tatort hinterlassenhatten.
Die Strafverfolgung der beiden ist noch nicht abgeschlossen.Staatsanwaltschaften in mehreren anderen Bundesstaaten haben Auslieferungsgesuchegestellt, weil sie Muhammad und Malvo ebenfalls den Prozess machenwollen.
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