Bereits vor 100 Jahren hatten Vorfahren von Manfred Kerschbaum den Anrainern das Gehrecht über sein Grundstück zugesprochen. „Jetzt benützen aber auch Spaziergänger den Weg, und freilaufende Hunde markieren meine Ziersträucher“, ist der Hausherr empört.
Kerschbaum droht mit Sitzstreik
Der Burgenländer holte deshalb am Bezirksgericht Rechtsauskunft ein und montierte zwei Gartentüren. „Mir wurde gesagt, diese seien mit dem Servitutsrecht vereinbar“, betont der Mann. Doch die Nachbarn klagten. Die Folge: ein mittlerweile zehn Jahre langer Streit, in dem sich weder das Bezirksgericht noch das Landesgericht den damaligen Angaben in Oberwart anschlossen. „Denn die kostenlose Rechtsauskunft ist nicht bindend“, musste Kerschbaum erfahren. Per Brief wandte er sich nun direkt an Justizministerin Claudia Bandion-Ortner: „Wenn das auch nichts hilft, halte ich einen Sitzstreik ab.“
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.