Glückliche Wendung
700 Vermisste in Taiwan lebend gefunden
Ausland
12.08.2009 07:44
Glückliche Wendung nach den verheerenden Erdrutschen in Taiwan: Nachdem am Wochenende vier Dörfer buchstäblich vom Erdboden verschluckt worden waren, sind am Mittwoch 700 vermisste Dorfbewohner, die unter den Schlammmassen vermutet worden waren, lebend aufgefunden worden. Sie hatten sich rechtzeitig in höhere Lagen retten können und entgingen damit der Gerölllawine, die ihre Häuser unter sich begrub, teilte ein Sprecher der Rettungskräfte mit.
Die Erdrutsche waren Folge des Taifuns "Morakot", der am Wochenende über die Insel hinweggezogen war. Nach offiziellen Angaben kamen dabei mindestens 41 Menschen ums Leben. Zunächst wurde befürchtet, dass bis zu 1.000 Menschen durch die Erdrutsche lebend begraben wurden.
Mit Militärhubschraubern wurden am Dienstagmorgen rund 100 Dorfbewohner aus Bergregionen gerettet, weitere 2.000 warteten in der Kaohsiung-Region auf Hilfe. Ein Suchteam fand 26 Menschen, die von abrutschenden Felsbrocken erschlagen wurden. Die Behörden rechnen damit, dass auch in benachbarten Regionen Hunderte Menschen von Schlammlawinen und Erdrutschen getötet wurden.
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