Nach Heli-Flucht
Gefängnis-Ausbrecher in Marokko festgenommen
Mit Sekkaki – dem berüchtigtsten der drei Ausbrecher – wurden demnach weitere fünf Personen festgenommen, die ihm geholfen hatten, sich vor der Polizei zu verstecken. Einer der mit einem Hubschrauber aus dem Gefängnis von Brügge geflohenen Häftlinge wurde bereits am vergangenen Wochenende in Brüssel gefasst, ein zweiter wurde wenig später in Marokko aufgegriffen.
Spektakulärer Ausbruch
Am Tag des Ausbruchs hatte Belgiens Justizminister Stefaan de Clerck noch am Vormittag das Gefängnis in Brügge besucht. Mittags verließ er die Haftanstalt - am Abend um 17.40 Uhr landete der Hubschrauber im Hof. Der Pilot des Helikopters war zuvor von einem Paar als Geisel genommen worden. Die beiden gaben sich als Touristen aus, die einen Rundflug gebucht hatten.
Pilot weigerte sich, mit sechs Personen an Bord abzuheben
"Es war wie im Film", sagte der Pilot Ludwig Louwagie, der unverletzt blieb. Er habe noch versucht, die Landung im Gefängnishof zu verhindern - doch er sei mit einer Waffe bedroht worden. "Ich hatte keine Wahl." Der Pilot weigerte sich aber vehement, mit sechs Personen an Bord zu starten, weil der Helikopter das nicht schaffen könne, erzählte er. Kurzerhand wurde ein Komplize im Gefängnishof zurückgelassen.
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