Böse Zuspitzung
Chavez warnt vor Krieg gegen Kolumbien
Die Regierung in Kolumbien hatte zuletzt erklärt, das geplante Abkommen mit den USA sei für den Kampf gegen den Drogenhandel erforderlich. Die Zahl der US-Truppen und zivilen Kräfte werde die Zahl von 1.400 jedoch nicht überschreiten.
Spannungen wegen der FARC
Die Spannungen zwischen Venezuela und Kolumbien haben sich neuerdings auch deswegen verschärft, weil Kolumbien Venezuela vorwirft, die Guerilleros der FARC zu unterstützen. Demnach sollen drei in Schweden hergestellte Panzerabwehrsysteme, die im vergangenen Jahr in einem FARC-Stützpunkt gefunden wurden, aus Venezuela stammen. Venezuela reagierte auf die Vorwürfe, indem es zeitweise seinen Botschafter aus Bogota zurückrief. Daran wird sich angesichts der jüngsten Vorfälle auch nichts ändern.
Grenzverletzung durch Kolumbien?
Chavez beschuldigte das Nachbarland auch der Grenzverletzung. Kolumbianische Soldaten seien gesehen worden, wie sie den Grenzfluss Orinoco überquert hätten, sagte der Präsident. Bei Ankunft venezolanischer Truppen seien sie aber wieder verschwunden gewesen.
Kein subventioniertes Öl für Bogota mehr
Der linksgerichtete Präsident kündigte eine offizielle Beschwerde an und sagte, Venezuela werde auf jeden Angriff antworten. Außerdem gab er bekannt, dass die Lieferung von subventioniertem Öl nach Kolumbien eingestellt werde. Die Regierung in Bogota müsse künftig die allgemeinen Marktpreise für Rohöl zahlen.
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